INDUKTIONSSCHLEIFE.AT


Aufbau und Funktionsweise einer Induktionsschleife

Das Audiosignal (1), von einer vorhandenen Beschallungsanlage oder einem Mikrofon kommend, wird in einen Induktionsschleifenverstärker (2) eingespeist. Dieser Stromverstärker speist an seinem Ausgang eine Induktionsschleife (3), oder auch in speziell zusammengeschaltete Induktionsschleifen. Der Strom in den Leitungen der Induktionsschleife erzeugt ein Magnetfeld im Bereich der Zuhörer (4). Durch sorgfältige Planung der Schleife wird gewährleistet, dass der gewünschte Bereich gleichmäßig in bester Qualität versorgt wird. Das Magnetfeld wird von der T-Spule (5) des Hörgeräts (6) empfangen und dort in ein hochwertiges Wiedergabesignal verstärkt, welches dann ohne Umwege den Betroffenen erreicht.

 

Mikrofon oder Beschallungsanlagen Signal kommt in den Ringleitungsverstärker. Der Verstärker betreibt die Induktionsschleife. Diese erzeugt ein Magnetfeld. Die T-Spule des Hörgerät wandelt dieses in ein Audiosignal zurück und überträgt das Signal ins Ohr.

 

Die Induktionsschleife, die auch Hörschleife, Ringschleifenanlage oder T-Schleife genannt wird, ist eine technische Hörhilfe, die es Menschen mit einer Hörbehinderung ermöglicht, wieder am normalen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Induktionsschleife überträgt den Ton direkt in das Hörgerät, dadurch werden Hintergrundgeräusche, wie z.B. Störgeräusche und Nachhall, wirksam unterdrückt. Eine Induktionsschleife ermöglicht somit den drahtlosen, störungsfreien Empfang von Audiosignalen wie Musik oder Wortbeiträge in Veranstaltungsräumen. Der Ton ist direkt und ohne Hintergrundgeräusche im Hörgerät zu hören. Teure Empfänger werden nicht benötigt und vor allem muss man sich nicht als Hörgeschädigter bei der Nachfrage um ein Gerät zu erkennen zu geben.